In osterreich konnen Spielverluste bei fast allen Online-Casinos erfolgreich zuruckgefordert werden. Warum und wie, wissen die masse nicht. Hier erfahren Sie die rechtlichen Grundlagen und erhalten praktische Tipps vonseiten der Rechtsanwaltskanzlei Laback Law.

  • In osterreich werden Glucksspiele durch das sogenannte Glucksspielgesetz (GSpG) reguliert. Spiele in Online-Casinos (Roulette, Poker, Black Jack, Slots, Two Aces, Bingo, Craps, Keno, Baccarat etc. klammer zu sind Gluckspiele, weil die Entscheidung uber das Spielergebnis ausschlieBlich oder vorwiegend vom Zufall abhangt (§ 1 GSpG).

  • Die Durchfuhrung von solchen Glucksspielen ist dem Bund offenhalten (§ 3 GSpG; Glucksspielmonopol), der das Recht durch die Konzession (Glucksspiel-Lizenz) uff (berlinerisch) andere ubertragen kann (§ 14 Abs. 1 GSpG). Die solche Konzession besitzt nur der Betreiber von win2day (Casino Austria AG).

  • Alle anderen Online-Casino-Anbieter (darunter auch bekannte Anbieter wie Mr. Green, Pokerstars, Interwetten, bwin, Bet-At-Home, NetBet, Wunderino, William Hill, bet365, Lapalingo, Tipico etc. ) bestimmen nur auslandische Lizenzen, aber keine Konzession das Glucksspiel darüber hinaus osterreich durchzufuhren. Die casino online spielen https://atcasino.net werden daher in osterreich rechtswidrig und illegal betrieben.

  • Das Glucksspielgesetz ist Bundesgesetz und gilt daher in allen Bundeslandern (Burgenland, Karnten, Niederosterreich, Oberosterreich, Salzburg, Steiermark, Tirol, Vorarlberg, Wien) gleichermaBen.

Warum konnen Spielverluste zuruckgefordert werden?

  • Glucksvertrage mit Online-Casinos, die in osterreich uber keine Konzession verfugen, sind nach der Rechtsprechung nichtig und daher unwirksam. Daher konnen Betrage (d. h. Spielverluste) auf der Ausgangsebene eines nichtigen Glucksspielvertrags zwischen Spieler ferner Online-Casino laut Rechtsprechung zuruckgefordert werden. Die Oberlandesgerichte Wien des weiteren Innsbruck haben bestatigt, dass konzessionslose Online-Casinos Spielverluste zuruckzahlen mussen. (OLG Wien, 4 R 155/16t; 1 R 98/20; OLG Innsbruck, 1 R 87/20h). Dadurch haben mehrere Spieler schon das bei Online-Glucksspielen verlorene Geld im vier- bis funfstelligen Bereich auf gerichtlichem Wege zuruckerhalten.

  • Weil Online-Poker denn Glucksspiel gilt (§ 1 Abs. 2. GSpG), konnen auch diese Verluste ruckgefordert werden. Verluste bei Sportwetten konnen nicht zuruckgefordert werden, weil sie rechtlich anguckt kein Glucksspiel sind immer wieder.

  • Die Online-Casinos argumentieren, dass dies osterreichische Glucksspielgesetz gegen das EU-Recht jener Dienstleistungsfreiheit verstoBe des weiteren daher das Glucksspielmonopol europarechtswidrig sei. Der Europaische Gerichtshof hat allerdings mehrfach wirklich, dass nationale Glucksspielmonopole zum Zweck des Spielerschutzes zulassig das konnen (EuGH C-347/09 Rs Dickinger ferner omer). Der Oberste Gerichtshof, der Verwaltungsgerichtshof und Verfassungsgerichtshof haben daraufhin mehrfach bestatigt, dass das osterreichische Glucksspielgesetz nicht kontra EU-Recht verstoBt und daher anwendbar ist natürlich (VwGH vom 16. 3. 2016, Ro 2015/17/0022; OGH vom 27. 7. 2017, 4 Ob 124/17i).

  • Fur die Online-Casinos ist das offenbar dennoch profitabel, ihre Spiele weiterhin unerlaubt in osterreich anzubieten. Dies ist moglicherweise darauf zuruckzufuhren, dass die wenigsten Spieler ihre Wirkliche kennen bzw. uber die notwendigen geldigen Mittel fur ein Gerichtsverfahren verfugen.

Wie erhalt jemand das verlorene Barmittel vom Online-Casino zuruck?

  • Das Barmittel kann durch diese eine, Klage vor Gericht zuruckgefordert werden. Hierbei sind zunachst die gerichtlichen Pauschalgebuhren ferner die eigenen Rechtsanwaltskosten zu bezahlen, selbige auf Basis dieses Spielverlustes als Bemessungsgrundlage nach dem Rechtsanwaltstarifgesetz berechnet mehrere 1. 000, 00 bis 10. 000, wc Euro betragen konnen. ​

  • Der Prozessfinanzier Padronus ubernimmt diese Kosten vollstandig und erhalt nur eine Provision vom ruckerstatteten Geld, wenn dieses an den Kunden zuruckgezahlt wird (Erfolgsprovision). Wenn dasjenige Verfahren verloren wird, zahlt der Kunde nichts. Durch die Prozessfinanzierung hat dieser Kunde somit auf keinen fall Kostenrisiko. Interessenten konnen sich fur diese eine, Prozessfinanzierung unverbindlich dabei anmelden.

  • Zu beachten ist, falls die meisten Online-Casinos ihren Firmensitz in Malta, Curacao oder aber Gibraltar haben ferner die Einbringung dieses Geldes daher darüber hinaus bei einem gewonnen Gerichtsverfahren viel Gutachten und praktische Erfahrung der eigenen Rechtsvertretung erfordert. Jedenfalls hat mit ca. 12 bis 18 Monaten Verfahrensdauer gerechnet werden; es sei denn, es kann die auBergerichtliche Einigung erreicht werden.

  • Der wichtigste Aspekt ist die Nachweisbarkeit dieser Verluste. Bei casino online spielen macht sich aus seinem Spieleraccount eine Verwertung der Verluste oder. allfalliger Gewinne. Samtliche Einzahlungen und Auszahlungen mussen nachvollziehbar das, da Gewinne von den Verlusten abgezogen werden mussen. Selbstverstandlich kann nur dieser Gesamtverlust zuruckgefordert sein. Wenn Sportwetten getatigt wurden, muss eine ubersicht vorliegen, selbige jede einzelne Sportwetten-Transaktion zeigt, sodass jemand diese vom Gesamtverlust abziehen kann.

  • Wenn diese Informationen im Spieleraccount nicht ersichtlich sind oder. runtergeladen werden konnen, kann man vom Online-Casino Betreiber z. B. uber den Kundensupport Auskunft appetit. Dieser ist gem. § 12 Abs 3. DSGVO hinzu verpflichtet, die angeforderten Daten unverzuglich, spatestens jedoch nach 30 Tagen zu ubermitteln.